Erste Veranstaltungen zur Eröffnung der MarriageWeek schon am 6.2.2010

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 Berlin - 13 Ehepaare  Hainichen - 10 Ehepaare

MarriageWeek-Start im Westminster-Palast

052250dc50138371fd04f19c188f0143 MLondon: MarriageWeek-Start im Westminster-Palast

Die "Woche der Ehepaare" gibt es inzwischen schon in 21 NationenBei der MarriageWeek-Eröffnungsveranstaltung im Londoner Parlamentsgebäude am 6. Februar 2012 gab Richard Kane, der Initiator der internationalen Bewegung, bekannt, dass es in diesem Jahr bereits in 21 Nationen MarriageWeek-Veranstaltung gibt.
Unter den Rednern der Veranstaltung, an der etwa 90 Personen teilnahmen, waren neben Richard Kane und Rabbi Ephraim Mirvis Kinloss auch Sir Paul Coleridge, der als Richter am Obersten Zivilgericht (High Court of Justice, family division) tätig ist, und der Psychologe und Ehe-Experte Prof. Dr. S. M. Stanley, dessen Forschungsarbeit u. a. die Auswirkungen von Verbindlichkeit und anderen Faktoren auf Paarbeziehungen untersucht. Sir Paul Coleridge sprach vor allem über seine Erfahrungen als Familienrichter und schlug vor, Einrichtungen zu schaffen, die das ganze Jahr über der Förderung der Ehe dienen. In der britischen Öffentlichkeit war er vor allem durch seine Appelle bekannt geworden, die Vorstellungen über Ehe und Familie radikal zu revidieren und sich konsequent am Kindeswohl zu orientieren. Neben Parlamentsabgeordneten waren auch weitere Politiker, mehrere Bischöfe und Vertreter von Beratungs- und Familien-Organisationen bei der MarriageWeek-Eröffnung anwesend, die im historischen Parlamentsgebäude stattfand, das als "Houses of Parliament" oder "Westminster Palace" bekannt ist. Die Idee für diese "Woche der Ehepaare", die auch in Deutschland immer mehr Unterstützer findet,stammt ursprünglich aus Großbritannien und hat dort Tradition: Seit 1996 werden dort jährlich in der Woche vor dem Valentinstag landesweite Themenwochen zur Förderung der Ehe durchgeführt.In Deutschland gibt es seit 2009 MarriageWeek-Veranstaltungen. Ziel der Initiative ist es, in Ehe lebenden Menschen eine Plattform für gemeinsames Engagement zu bieten und Ideen sowie Gelegenheiten zu schaffen, Zeit und Kreativität in die Partnerschaft zu investieren. Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von kulturellen Angeboten (wie z. B. Konzerten, Literaturlesungen und Kinovorführungen) über Candle-Light-Dinners, ökumenische Gottesdienste und Tanzveranstaltungen bis hin zu Vorträgen und Ehe-Seminaren.

Informationen über die MarriageWeek in Deutschland: www.marriage-week.de
(Unter "Veranstaltungen" sind auf dieser Website alle Angebote abrufbar,
deren Zahl durch das breit angelegte Netzwerk von Partnern ständig steigt.)

Quelle: Bericht von Richard Kane http://richardkane.org/2012/02/07/the-perfect-storm/

Originaltext: The Perfect Storm

MarriageWeek bei "Steigenbergers"

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Studie über die Frieden stiftende Wirkung von Ehe

Die präventive Wirkung von Eheschließungen Anhand von Daten aus der Cambridger Längsschnittuntersuchung (Geburtskohorte 1953) wurde die These von einer protektiven Wirkung der Ehe auf Männer überprüft. Dazu wurde die Anzahl der Taten, die ein verheirateter Mann vor und nach der Eheschließung begangen hat, mit der entsprechenden Anzahl Taten eines ledigen Mannes verglichen. Um den Einfluss anderer Faktoren auszuschließen, wurden zuvor die im Alter von 8 bis 10 Jahren vorhandenen Risikofaktoren miteinander abgeglichen. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass Männer, die im frühen oder mittleren Alter (18-21 oder 22-24 Jahre) geheiratet haben, nach der Eheschließung seltener verurteilt wurden.

Eine Heirat im Alter von 25 Jahren oder später wirkte sich hingegen nicht aus. Der gleiche Befund konnte festgestellt werden, wenn die im Alter von 18 Jahren vorhandenen Risikofaktoren als Kontrollvariablen berücksichtigt wurden. Quelle: Theobald, Delphine/ Farrington, David (2009), Effects of getting married on offending: Results from a prospective longitudinal survey of males, in: European Journal of Criminology 6 (6), 496-516

Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodisteischen Kirche Grußwort an die MarriageWeek

emk-bischoefin-wenner3Was können Kirchen für Familien tun? Zu Recht beschäftigen wir uns mit dieser Frage sowohl in den Gemeinden vor Ort als auch in den Leitungsgremien. Die Initiatoren der ,,MarriageWeek" geben dafür einen Impuls, der Nachahmung verdient: Sie nehmen den Valentinstag zum Anlass, Paare einzuladen, sich gegenseitig Aufmerksamkeit zu schenken. Und sie ermutigen Gemeinden, die Familien in diesem Vorhaben zu unterstützen.

Denn wenn es den Eltern miteinander gut geht, profitieren die Kinder am meisten davon. Ich freue mich über diese Initiative und unterstütze sie gern. Gleichzeitig hoffe ich, dass freikirchliche Gemeinden die besondere Situation von Alleinstehenden sehen und ihnen mit derselben Kreativität Unterstützung und Freiräume anbieten. So werden Gemeinden zu Lebensräumen, in denen die Generationen miteinander einüben, was Achtung vor dem Leben, Liebe und Solidarität bedeuten. Paulus spricht in dem Brief an die Korinther in den höchsten Tönen von der Liebe, die Gott uns in Jesus entgegen bringt: ,Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen." (1. Korinther 13,13)
Weil Liebe nach christlichem Verständnis mehr bedeutet als Verliebtheit und gute Gefühle, setzen wir Christen uns kreativ und innovativ dafür ein, dass Junge und Alte in unseren Gemeinden Liebe leben lernen. Gott segne diese Initiativen. Rosemarie Wenner,
Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland

Der verstorbene Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky begrüßte die Aktivitäten der MarriageWeek

sterzinskyImmer wieder wird herausgestellt, z.B. in Diskussionen über Prioritäten in der Bildungs- und Familienpolitik, welche Bedeutung stabile und verlässliche Bindungen für die gesunde Entwicklung eines Kindes und der gesamten Persönlichkeit haben.

Dabei ist erstaunlich wenig im Blick die Bindung, die einem Menschen das Leben schenken: die Beziehung seiner Eltern. Für den einzelnen Menschen wie für die Gesellschaft insgesamt ist es ein Vorteil, ja ein Segen, wenn in einer Ehe Mann und Frau einander versprechen, In Liebe und Treue zueinander zu stehen und diese Partnerschaft ein Leben lang zu gestalten. Darin liegt der tiefe Sinn des Artikels 6 unseres Grundgesetzes. Wenn die europäische und ökumenische Kampagne „Marriage week – die Woche der Ehepaare" die Bedeutung der Ehe wieder stärker ins öffentliche Bewußtsein rücken will, dann möchte ich das ausdrücklich unterstützen. Papst Benedikt XVI. sieht in seiner Enzyklika „Caritas in veritate" ebenfalls diese Notwendigkeit, wenn er schreibt: „Daher wird es zu einer sozialen und sogar ökonomischen Notwendigkeit, den jungen Generationen wieder die Schönheit der Familie und der Ehe vor Augen zu stellen sowie die Übereinstimmung dieser Einrichtungen mit den tiefsten Bedürfnissen des Herzens und der Würde des Menschen. In dieser Hinsicht sind die Staaten dazu aufgerufen, politische Maßnahmen zu treffen, die die zentrale Stellung und die Unversehrtheit der auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründeten Familie, der Grund- und Lebenszelle der Gesellschaft, dadurch fördern, indem sie sich auch um deren wirtschaftliche und finanzielle Probleme in Achtung vor ihrem auf Beziehung beruhenden Wesen kümmern." (Nr.44) Ich wünsche den vielen Veranstaltungen und Aktionen, die diesem Ziel dienen, ein breites Echo in der Öffentlichkeit und die Aufmerksamkeit derer, die an entscheidenden Positionen unsere Gesellschaft prägen. Besonders begrüße ich das engagierte Miteinander so vieler unterschiedlicher Gruppen in diesem gemeinsamen Anliegen. Den mitwirkenden und teilnehmenden Ehepaaren wünsche ich Bestärkung und gute Anregungen zur Gestaltung ihres Ehe-Alltags und viel Freude im Leben miteinander und füreinander.
Georg Cardinal Sterzinsky, Berlin Vorsitzender der bischöflichen Kommission für Ehe und Familie

Deutsche Evangelische Allianz unterstützt die MarriageWeek

logo ea"Ehe ist die genialste Erfindung seit es Menschen gibt. Seit den Tagen von Robinson Cruso ist es klar: "Allein sein ist auf Dauer Mist!" Auf Dauer mit einem Menschen zusammen zu sein, der in allem so ist wie ich, wäre nicht viel besser. Wer kann schon ertragen, wenn er sich ständig im Spiegel sieht, wenn er ständig mit seinem eigenen Wesen konfrontiert wird? Der Mensch ist schöpfungsgemäß auf Ergänzung angewiesen. "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei". Wir brauchen die Ergänzung, die Hilfe des anderen. Darum hat der den Menschen erschaffende Gott in seiner Genialität den Menschen in zwei Grundvariationen erschaffen, als Frau und als Mann. Und er hat ihnen die Fähigkeit gegeben, ihrerseits wieder Menschen zu zeugen, zu gebären, hin zum Erwachsen werden zu begleiten: Mädchen und Jungen, Frauen und Männer. Darum ist das Zusammenleben von Frau und Mann in der Ehe nichts für atemlose Kurzfristigkeit, sondern für dauerhafte Langzeitinvestition. Ehe ist die verläßliche Dienstgemeinschaft, wo einer für den anderen da ist und getrost auf seine eigene Selbstverwirklichung verzichten kann, weil der andere für ihn da ist, dem das Wohl des anderen nicht weniger am Herzen liegt als sein eigenes. Diese Ehegemeinschaft zu entdecken als die Vertrauensgemeinschaft für ein Leben braucht Zeit, Geduld, Fürsorge und Liebe. Aber richtig gepflegt entfaltet sie die Nestwärme, die auch Erwachsene brauchen, den Rückzugsraum, der Erholung stiftet, die Oase zum Auftanken, die wichtigste Werkstatt der Zukunft, wo die Zukunft gestaltet wird und die Gegenwart ihren Gehalt gewinnt: Unübertreffbare Gemeinschaft. Sich neu darauf zu besinnen, lohnt. Deshalb freue ich mich über die Marriage Week als Woche der Neuentdeckung wirklich wesentlicher Lebensbezüge! Herzlichen Glückwunsch zur gelingenden, kraftvollen Ehegemeinschaft! Hartmut Steeb, Generalsekretär Deutsche Evangelische Allianz e. V."

Erzbischof von Freiburg, Dr. Robert Zollitsch, Grußwort zur MarriageWeek

robert-zollitschWenn es in der öffentlichen Diskussion in unserem Land um das Thema von „Ehe und Familie" geht, dann geschieht dies häufig unter negativen Vorzeichen. „Die Scheidungsraten sind zu hoch", „es ist schwierig Familienplanung und Beruf unter einen Hut zu bekommen", „Kinder stellen ein Armutsrisiko dar", so ist es oft zu hören. Und in der Tat sind das Probleme, die angegangen werden müssen.

Viel zu selten wird allerdings dargestellt, dass sehr viele Ehen auch dauerhaft bestehen bleiben und die Ehepartner glücklich sind; viel zu selten wird hervorgehoben, dass Kinder ein Geschenk und eine Bereicherung für das Zusammenleben in der Familie darstellen. Deshalb ist es wichtig, den negativen Meldungen, die positiven Erfahrungen von Ehe und Familie gegenüber zu stellen; zu zeigen, dass es in unseren Familien viel Gutes gibt, über das zu berichten sich lohnt! In Familien lernen Kinder Sozialverhalten, in Familien werden Werte gelebt und eingeübt, hier wird der Grundstein für das Zusammenleben in der Gesellschaft gelegt. Eine starke Familie ist deshalb der Schlüssel zu einer starken Gesellschaft! Auch den Zugang zum Glauben finden Kinder in der Familie, wenn miteinander gebetet wird und die großen kirchlichen Feste gemeinsam vorbereitet und gefeiert werden. Papst Johannes Paul II. sprach deshalb immer wieder von der Familie als „Hauskirche", die eine Keimzelle der Kirche darstellt und das Fundament des Glaubens ist.Deshalb freut es mich, dass nun bereits zum zweiten Mal – nach dem erfolgreichen Start vor über 10 Jahren in England – in unserem Land in ökumenischer Zusammenarbeit die „MarriageWeek" stattfindet, in der Ehepaare rund um den Valentinstag Impulse erhalten, die ihr Miteinander in Ehe und Familie beleben und sie im Glauben stärken. Denn es kommt darauf an, positive Zeichen zu setzen, und diejenigen zu unterstützen, die in großer Treue ihr Eheversprechen leben. Dafür bin ich den Veranstaltern der „MarriageWeek" dankbar. Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass dieser Einsatz für Ehe und Familie in ökumenischer Verbundenheit geschehen kann. Für die zahlreichen Veranstaltungen in unserm Land wünsche ich Ihnen Gottes Segen und hoffe, dass Sie das große Echo erhalten, das Sie verdienen. Denn durch Ihr Engagement zeigen sie, dass Ehe und Familie auch heute aktuell und mit großem Abstand die beliebteste Form des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft sind.Dr. Robert Zollitsch Erzbischof von Freiburg

ZDF-Intendant Schirmherr für 1. MarriageWeek 2009

schaechterProf. Markus Schächter, seit 2002 Intendant des ZDF, und seine Frau Veronika waren die ersten Schirmherren der deutschen MarriageWeek 2009. Schächter betonte, dass er sich freue, dass neben den vielen Nachrichten über Trennungen und gescheiterte Beziehungen mit der Marriage Week das Gelingen von Ehe in den Focus gerückt werde.
Die MarriageWeek ist eine bundesweite Themen- und Aktionswoche zum Thema Ehe und Partnerschaft vom 07. bis 14. Februar 2009 und endet mit dem Valentinstag. Ziel der Initiative ist es, Ehepaaren eine Plattform für gemeinsames Engagement zu bieten und Ideen und Gelegenheiten zu schaffen, Zeit und Kreativität in die Partnerschaft zu investieren. Initiator der MarriageWeek ist der englische Unternehmer Richard Kane, in Deutschland wird sie 2009 erstmals von einem breiten Netzwerk aus Organisationen und Bildungseinrichtungen veranstaltet. Beteiligt sind dabei nicht nur Partner aus Handel, Gastronomie, Kirchen und Kommunen, sondern auch Medien, Bildungseinrichtungen und Vertreter aus der Politik.