Erzbischof von Berlin
Georg Kardinal Sterzinsky
begrüßt die Aktivitäten der Marriage Week

Immer wieder wird herausgestellt, z.B. in Diskussionen über Prioritäten in der Bildungs- und Familienpolitik, welche Bedeutung stabile und verlässliche Bindungen für die gesunde Entwicklung eines Kindes und der gesamten Persönlichkeit haben.
Dabei ist erstaunlich wenig im Blick die Bindung, die einem Menschen das Leben schenken: die Beziehung seiner Eltern. Für den einzelnen Menschen wie für die Gesellschaft insgesamt ist es ein Vorteil, ja ein Segen, wenn in einer Ehe Mann und Frau einander versprechen, In Liebe und Treue zueinander zu stehen und diese Partnerschaft ein Leben lang zu gestalten. Darin liegt der tiefe Sinn des Artikels 6 unseres Grundgesetzes.
Wenn die europäische und ökumenische Kampagne „Marriage week – die Woche der Ehepaare“ die Bedeutung der Ehe wieder stärker ins öffentliche Bewußtsein rücken will, dann möchte ich das ausdrücklich unterstützen. Papst Benedikt XVI. sieht in seiner Enzyklika „Caritas in veritate“ ebenfalls diese Notwendigkeit, wenn er schreibt: „Daher wird es zu einer sozialen und sogar ökonomischen Notwendigkeit, den jungen Generationen wieder die Schönheit der Familie und der Ehe vor Augen zu stellen sowie die Übereinstimmung dieser Einrichtungen mit den tiefsten Bedürfnissen des Herzens und der Würde des Menschen. In dieser Hinsicht sind die Staaten dazu aufgerufen, politische Maßnahmen zu treffen, die die zentrale Stellung und die Unversehrtheit der auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründeten Familie, der Grund- und Lebenszelle der Gesellschaft, dadurch fördern, indem sie sich auch um deren wirtschaftliche und finanzielle Probleme in Achtung vor ihrem auf Beziehung beruhenden Wesen kümmern.“ (Nr.44)
Ich wünsche den vielen Veranstaltungen und Aktionen, die diesem Ziel dienen, ein breites Echo in der Öffentlichkeit und die Aufmerksamkeit derer, die an entscheidenden Positionen unsere Gesellschaft prägen.
Besonders begrüße ich das engagierte Miteinander so vieler unterschiedlicher Gruppen in diesem gemeinsamen Anliegen.
Den mitwirkenden und teilnehmenden Ehepaaren wünsche ich Bestärkung und gute Anregungen zur Gestaltung ihres Ehe-Alltags und viel Freude im Leben miteinander und füreinander.
Georg Cardinal Sterzinsky
Berlin
Vorsitzender der bischöflichen Kommission für Ehe und Familie

Hartmut Steeb,
Generalsekretär Deutsche Evangelische Allianz e. V."
"Ehe ist die genialste Erfindung seit es Menschen gibt. Seit den Tagen von Robinson Cruso ist es klar: "Allein sein ist auf Dauer Mist!" Auf Dauer mit einem Menschen zusammen zu sein, der in allem so ist wie ich, wäre nicht viel besser. Wer kann schon ertragen, wenn er sich ständig im Spiegel sieht, wenn er ständig mit seinem eigenen Wesen konfrontiert wird? Der Mensch ist schöpfungsgemäß auf Ergänzung angewiesen. "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei". Wir brauchen die Ergänzung, die Hilfe des anderen. Darum hat der den Menschen erschaffende Gott in seiner Genialität den Menschen in zwei Grundvariationen erschaffen, als Frau und als Mann. Und er hat ihnen die Fähigkeit gegeben, ihrerseits wieder Menschen zu zeugen, zu gebären, hin zum Erwachsen werden zu begleiten: Mädchen und Jungen, Frauen und Männer. Darum ist das Zusammenleben von Frau und Mann in der Ehe nichts für atemlose Kurzfristigkeit, sondern für dauerhafte Langzeitinvestition. Ehe ist die verläßliche Dienstgemeinschaft, wo einer für den anderen da ist und getrost auf seine eigene Selbstverwirklichung verzichten kann, weil der andere für ihn da ist, dem das Wohl des anderen nicht weniger am Herzen liegt als sein eigenes. Diese Ehegemeinschaft zu entdecken als die Vertrauensgemeinschaft für ein Leben braucht Zeit, Geduld, Fürsorge und Liebe. Aber richtig gepflegt entfaltet sie die Nestwärme, die auch Erwachsene brauchen, den Rückzugsraum, der Erholung stiftet, die Oase zum Auftanken, die wichtigste Werkstatt der Zukunft, wo die Zukunft gestaltet wird und die Gegenwart ihren Gehalt gewinnt: Unübertreffbare Gemeinschaft. Sich neu darauf zu besinnen, lohnt. Deshalb freue ich mich über die Marriage Week als Woche der Neuentdeckung wirklich wesentlicher Lebensbezüge! Herzlichen Glückwunsch zur gelingenden, kraftvollen Ehegemeinschaft! Hartmut Steeb, Generalsekretär Deutsche Evangelische Allianz e. V."

Ekkehart Vetter,
Präses des Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden
Belebend, festlich, besinnlich, romantisch und humorvoll – Marriage Week bietet vielfältige Chancen, sich mit dem eigenen Lebensstil in der Ehe auseinander zu setzen und ihn positiv zu gestalten.
Wir kennen die Bilder:
eine uniformierte Einheit in Reih und Glied bei der Begrüßung eines Staatsgastes - einer sieht aus wie der andere;
eine Ballettformation - durch gleiche Kleidung und einstudierte Bewegungen werden die Tänzer einander zum Verwechseln ähnlich;
eineiige Zwillinge, vom Scheitel bis zur Sohle in gleichen Klamotten - du kannst sie nicht unterscheiden;
ein großer Chor singt in einheitlichem Outfit im Altarraum einer Kirche - harmonische Klänge und harmonisches Äußeres, man gehört zueinander.
Durch solche oder andere Äußerlichkeiten kann man Menschen zueinander in Beziehung setzen. Die äußerliche Einheit erweckt den Eindruck eines guten Miteinanders - oft weit gefehlt. Hinter äußerer Uniformeneinheit kann man sich spinnefeind sein. Zwei Menschen tragen denselben Namen, die Beziehungen sind jedoch nicht selten zerrüttet.
Spannend wird es, wenn die Einheit von zwei Menschen nicht äußerlich-oberflächlich ist, sondern wenn zwei unterschiedliche Menschen, Mann und Frau, in einem lebenslangen Lernprozess eine wachsende und belastbare Vertrauens- und Liebesbeziehung leben, wenn zwei individuelle Menschen gleichzeitig immer mehr zu einer Einheit werden. So hat Gott, der Erfinder der Ehe, sich Ehe gedacht.
Dies ist kein Selbstgänger. Ehe gelingt nicht einfach und wie von selbst. Ehe braucht Investition in vielfältiger Hinsicht. Die „marriage week“ ist eine richtig gute Möglichkeit, zu investieren. Vielfältige Veranstaltungen in dieser Woche können und werden Impulsgeber für tausende von Ehen sein. Es wäre wunderbar, wenn Ehen, egal ob sie noch ganz frisch am Start oder schon in die Jahre gekommen sind, durch diese Woche neue Impulse für ein attraktives und wachsendes Miteinander erhalten.
Ekkehart Vetter
(Präses des Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden)
Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche
Rosemarie Wenner,

Im Januar 2010 - Grußwort zur Marriage - Week
Was können Kirchen für Familien tun? Zu Recht beschäftigen wir uns mit dieser Frage sowohl in den Gemeinden vor Ort als auch in den Leitungsgremien. Die Initiatoren der ,,Marriage Week" geben dafür einen Impuls, der Nachahmung verdient: Sie nehmen den Valentinstag zum Anlass, Paare einzuladen, sich gegenseitig Aufmerksamkeit zu schenken. Und sie ermutigen Gemeinden, die Familien in diesem Vorhaben zu unterstützen.
Denn wenn es den Eltern miteinander gut geht, profitieren die Kinder am meisten davon. Ich freue mich über diese Initiative und unterstütze sie gern.
Gleichzeitig hoffe ich, dass freikirchliche Gemeinden die besondere Situation von Alleinstehenden sehen und ihnen mit derselben Kreativität Unterstützung und Freiräume anbieten. So werden Gemeinden zu Lebensräumen, in denen die Generationen miteinander einüben, was Achtung vor dem Leben, Liebe und Solidarität bedeuten.
Paulus spricht in dem Brief an die Korinther in den höchsten Tönen von der Liebe, die Gott uns in Jesus entgegen bringt: ,Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen." (1. Korinther 13,13) Weil Liebe nach christlichem Verständnis mehr bedeutet als Verliebtheit und gute Gefühle, setzen wir Christen uns kreativ und innovativ dafür ein, dass Junge und Alte in unseren Gemeinden Liebe leben lernen. Gott segne diese Initiativen.
Rosemarie Wenner,
Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland
Erzbischof von Freiburg
Dr. Robert Zollitsch
Grußwort zur Marriage Week

Wenn es in der öffentlichen Diskussion in unserem Land um das Thema von „Ehe und Familie“ geht, dann geschieht dies häufig unter negativen Vorzeichen. „Die Scheidungsraten sind zu hoch“, „es ist schwierig Familienplanung und Beruf unter einen Hut zu bekommen“, „Kinder stellen ein Armutsrisiko dar“, so ist es oft zu hören. Und in der Tat sind das Probleme, die angegangen werden müssen.
Viel zu selten wird allerdings dargestellt, dass sehr viele Ehen auch dauerhaft bestehen bleiben und die Ehepartner glücklich sind; viel zu selten wird hervorgehoben, dass Kinder ein Geschenk und eine Bereicherung für das Zusammenleben in der Familie darstellen. Deshalb ist es wichtig, den negativen Meldungen, die positiven Erfahrungen von Ehe und Familie gegenüber zu stellen; zu zeigen, dass es in unseren Familien viel Gutes gibt, über das zu berichten sich lohnt! In Familien lernen Kinder Sozialverhalten, in Familien werden Werte gelebt und eingeübt, hier wird der Grundstein für das Zusammenleben in der Gesellschaft gelegt. Eine starke Familie ist deshalb der Schlüssel zu einer starken Gesellschaft! Auch den Zugang zum Glauben finden Kinder in der Familie, wenn miteinander gebetet wird und die großen kirchlichen Feste gemeinsam vorbereitet und gefeiert werden. Papst Johannes Paul II. sprach deshalb immer wieder von der Familie als „Hauskirche“, die eine Keimzelle der Kirche darstellt und das Fundament des Glaubens ist.
Deshalb freut es mich, dass nun bereits zum zweiten Mal – nach dem erfolgreichen Start vor über 10 Jahren in England – in unserem Land in ökumenischer Zusammenarbeit die „Marriage-Week“ stattfindet, in der Ehepaare rund um den Valentinstag Impulse erhalten, die ihr Miteinander in Ehe und Familie beleben und sie im Glauben stärken. Denn es kommt darauf an, positive Zeichen zu setzen, und diejenigen zu unterstützen, die in großer Treue ihr Eheversprechen leben. Dafür bin ich den Veranstaltern der „Marriage-Week“ dankbar. Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass dieser Einsatz für Ehe und Familie in ökumenischer Verbundenheit geschehen kann. Für die zahlreichen Veranstaltungen in unserm Land wünsche ich Ihnen Gottes Segen und hoffe, dass Sie das große Echo erhalten, das Sie verdienen. Denn durch Ihr Engagement zeigen sie, dass Ehe und Familie auch heute aktuell und mit großem Abstand die beliebteste Form des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft sind.
Dr. Robert Zollitsch
Erzbischof von Freiburg
Statements von verschiedenen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ztur ersten Marriag-Week können Sie in dieser Doc-Datei nachlesen.
Parteienbefragung
Auf Grund der Bundestagswahl 2009 hat Marriage Week die großen Parteien zu ihrer Stellung gegenüber der Ehe befragt.
Nachfolgend lesen Sie die bei Marriage Week eingegangenen Antworten. Nicht alle Parteien sind konkret auf alle Fragen eingegangen. Aber keine Antworten sind auch Antworten. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und lassen es in Ihre Entscheidung für Ihre Stimme einfließen.
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Die Woche der Ehepaare.
Marriage Week geht zurück auf den Gründer Richard Kane, der in England eine beispiellose Bewegung ausgelöst hat. Sie stellt das Abenteuer einer gelingenden Ehebeziehung in den Mittelpunkt einer landesweiten Themenwoche, die seit 1996 jedes Jahr vom 7.–14. Februar in England stattfindet.
ZDF-Intendant Schirmherr 2009
Prof. Markus Schächter, seit 2002 Intendant des ZDF, und seine Frau
Veronika waren die ersten Schirmherren der Marriage Week 2009.
Schächter betonte, dass er sich freue,dass neben den vielen Nachrichten über Trennungen und gescheiterte Beziehungen mit der Marriage Week das Gelingen von Ehe in den Focus gerückt werde. Auch das ZDF wolle dafür einen Beitrag geben und er bot seine Zusammenarbeit an.
Grundsätzlich steht der Herr Minister dem Projekt durchaus positiv gegenüber.
Herr Schummert, persönlicher Referent von Jörg Schönbohm, Innenminister des Landes Brandenburg
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Ernst Albrecht, Ministerpräsident a.D. sieht die Initiative der Marriage Week positiv
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Ministerpräsident Althaus, Thüringen hat sich wohlwollend über die Initiative geäußert. Erste Gespräche mit Herrn Binkert, Staatssekretär fanden statt mit dem Ziel, dass in Erfurt täglich eine Veranstaltung während der Marriage Week stattfinden wird. Eine Kooperation zwischen Marriage Week, Team.F und Landesregierung wurde vereinbart
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Marriage Week oder „Woche der Ehepaare“ gehört zu dem Besten, was in der letzten Zeit ins Leben gerufen worden ist. Jeder, der für Ehe ist, sollte daran teilnehmen und damit ein eindeutiges Zeichen setzen! Nicht mehr nur über die hohen Scheidungszahlen und die Ehemisere in Deutschland lamentieren, sondern in dieser Woche einfach etwas Besonderes für Ehepaare anbieten – wenn viele Organisationen und Kirchengemeinden das gemeinsam tun, wird es in unserer Gesellschaft eine Wirkung hinterlassen.
Eberhard Mühlan, Autor, Familienpädagoge, Theologe, Direktor der Team.F Akademie.
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Auch wenn man das von außen nicht sieht - für die Standfestigkeit eines Hauses ist das Fundament das wichtigste. Auch wenn das Wort von der "guten Kinderstube" der Vergangenheit angehört - für das Auftreten eines Menschen ist das von wesentlicher Bedeutung. Auch wenn das Vielen aus den Augen geschwunden ist - Kinder wachsen am besten in einer Treuegemeinschaft von Vater und Mutter auf, die sich aufeinander verlassen können und die den Kindern darum Stabilität vermittelt. Und darum kann man kaum wichtigeres für die Zukunft der Gesellschaft tun, als der Ehe eine neue Wertschätzung vermitteln, Ehe bewusst zu schließen und zu leben. Was einem ganzen Leben Gestalt und Gehalt gibt, darf eine Woche auch besonders gepflegt werden. Darum bin ich für die Marriage Week.
Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland
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Es gab gute Gründe in den letzten Jahren, alternativen Lebensformen, zum Beispiel Alleinerziehenden, die gesellschaftliche Anerkennung zu erkämpfen. Das ist inzwischen so weitgehend gelungen, dass sich Kirche und Gesellschaft dem Modell „Ehe“ wieder aufmerksam zuwenden dürfen. Ich selbst bin nun bald 40 Jahre verheiratet. Ehen haben ihre Höhen und Tiefen. Gerade nach so langer Zeit wissen meine Frau und ich aber, wie gut es ist, beieinander zu bleiben und einander zu haben. Wie jede Beziehung braucht auch eine Ehe, dass man sie pflegt: Aufmerksamkeiten, Rituale, Zeit für- und miteinander und auch eine geistliche Tiefe. Ich begrüße es, wenn die Initiatoren der „Marriage Week“ in Deutschland das Augenmerk auf die Ehe richten, zur Ehe ermutigen und die Verheirateten anleiten, die eigene Ehe zu stärken und zu bejahen.
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
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Das Besondere an diesem Projekt ist die Vielfalt von Nutzungsmöglichkeiten: Veranstaltungen und Produkte, Informationen und Dienstleistungen unterschiedlichster Art kann man da im Rahmen dieser Woche der Ehepaare anbieten. Da findet jeder etwas, was er in seinem Umfeld und mit seinem Erfahrungsschatz umsetzen kann. Und alle diese Elemente können dazu beitragen, dass die Institution Ehe in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit findet und in ihrem Wert für unsere Gesellschaft wieder stärker wahrgenommen wird. Darüber hinaus sollen Ehepaare durch die Marriage Week Gutes und Neues für ihre Ehebeziehung entdecken.
Siegbert Lehmpfuhl, Psychologischer Berater, Leiter der christlichen Ehe- und Familieninitiative Team.F
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Einander die Treue für ein ganzes Leben zu versprechen erscheint heute angesichts hoher Scheidungszahlen nur begrenzt attraktiv. Dabei sehnt sich jeder Mensch nach einer zutiefst vertrauensvollen und erfüllenden Treue-Beziehung. Darum ist es nur sinnvoll, Ehepaare zu fördern und in ihrer Beziehungsfähigkeit zu stärken! Die marriage week setzt solche Akzente. Diese Woche für Frau & Mann ist eine äußerst begrüßenswerte Initiative, der zu wünschen ist, dass sie vor Ort in vielerlei kreativen Veranstaltungsformen und lokalen Initiativen Gestalt gewinnt, zum Gewinn für viele Paare und als Ermutigung, sich die Treue für ein ganzes Leben zu versprechen.
Ekkehart Vetter, Präses des Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden
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Für Medien und Öffentlichkeit ist die Ehe in der Regel nur interessant, wenn eine von ihnen Probleme oder Skandale verursacht. Wie befreiend, dass es mit der Marriage Week mal einen positiven konstruktiven Zugang gibt! Und dazu eine der seltenen Kooperations-Möglichkeiten für Personen und Institutionen aus den Bereichen Kultur, Kirche, Politik und Wirtschaft! Allesamt - ob kommerziell oder ideell, säkular oder fromm – arbeiten sie auf das Ziel hin, den Wert der Ehe in der Gesellschaft zu stärken. Das braucht unsere Gesellschaft.
Axel Nehlsen, Pfarrer, Geschäftsführer des christlichen Netzwerks Gemeinsam für Berlin
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Ich hatte früher eine Reihe von wackeligen Partnerschaften mit tollen Frauen. Als ich mit 35 Jahren endlich die richtige gefunden habe, ging es auch richtig mit mir los: Ich habe den Beruf gewechselt und habe seitdem riesigen Erfolg (Geld, Liebe, Möglichkeiten), den ich teilen kann. Sicher braucht jeder etwas anderes für den „Durchbruch“ und fürs Glück. Ich wäre aber froh gewesen, wenn mir jemand schon vorher gezeigt hätte: Wonach suche ich wirklich, wen brauche ich, wie finde ich sie, wie und worauf bauen wir unser gemeinsames Glück, wie geben wir das weiter an unsere Kinder…? Vorher hatte ich da wenig Orientierung. Daher ist mir die Marriage Week wichtig. Ich wünsche mir, dass viele junge und alte Menschen, dass Liebespaare, das Ehepaare etwas von diesem Wind mitbekommen, den eine geglückte Ehe lostreten kann.
Dr. med. Björn Migge, Coaching-Lehrbuch- und Fernkursautor
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Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates - so heißt es im Grundgesetzt. Aber Papier ist geduldig. Füllen wir es mit Leben! Unser Land wartet im Grunde sehnlichst darauf. Die "Marriage Week" hat meine volle Unterstützung. Machen Sie mit!
Philip Karl Prinz von Preußen
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Wir sind überzeugt dass die Ehe als Form des Zusammenlebens eine Zukunft hat. Nahezu 50 % aller Deutschen sind verheiratet; sie möchten gerne ihren Traum verwirklichen, eine lebenslange, glückliche Beziehung zu leben. Wir möchten unsere Gesellschaft unterstützen indem wir das Projekt „Marriage Week“ bekannt machen und damit die Ehe in den Mittelpunkt des tägtlichen Lebens stellen.
Angela Zeidler-Fresz und Andreas Fresz, Leiter des europäischen Familiendienstes des interkonfessionellen Missionswerks „Jugend mit einer Mission,“ Hainichen (Sachsen)
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Die Ehe ist eine der besten Erfindungen Gottes. Sie ist genial - und gleichzeitig in unserer postmodernen Zeit durch viele Einflüsse bedroht. Ihren Glanz in Deutschland wieder zum Leuchten zu bringen helfen wir gerne redaktionell in Fernsehen, Radio und Internet mit.
Michael vom Ende, Leiter Kommunikation ERF Medien
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Eine gelingende Ehe ist ein Gottesgeschenk und Arbeit an der Beziehung! Es ist gut, wenn Christen den Medienrummel rund um den Valentinstag nutzen, um auf das Geschenk und die Aufgabe der Ehe aufmerksam zu machen und sich so für gelingende Partnerschaften und Familien einzusetzen. Ich freue mich über Gemeinden, die kreative Angebote innerhalb der MarriageWeek gestalten, um Ehepaare und Familien zu stärken. Und ich ermutige dieselben Gemeinden, Alleinlebende, Alleinerziehende und Geschiedene zu unterstützen.
Bischöfin Rosemarie Wenner, Evangelisch-methodistische Kirche
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Seit Jahren wählen Viele die Ehelosigkeit mit der Meinung, zur sexuellen Geschlechtsgemeinschaft bedarf es keiner rechtförmlich geschlossener Hochzeit. Die Scheidung der Ehe, die manche gleich zu Beginn mit bedenken, ist außerdem rechtlich und finanziell mühsam. Wegen der wirtschaftlichen Versorgung der Ehepartner durch beider Berufstätigkeit rückte solches Denken in den Vordergrund.
Das Wesen der Ehe ist jedoch kein Gegenstand eigensüchtiger Überlegungen, sondern eine uralte Beziehung menschlicher Gemeinschaft in der ganzen Welt. Deshalb ist sie in der Bibel wie eine Naturordnung bejaht und besonders gesegnet. Das gilt auch für deren Krisen, sie meist bewältigt werden können.
Wie ein Alarmruf erscheint die europaweite Marriage Week. Sie mahnt die wichtige kulturelle, wirtschaftliche, soziologische, religiöse und damit auch politische Bedeutung der Ehe an. Durch diesen neuen Vorschlag werden wir daran erinnert und zu entsprechenden Haltungen gemahnt.
Aus vielen Gründen ist es wichtig, sich öffentlich zu bemühen, die Ehe- und Familienfreudigkeit zu bejahen, die nie altmodisch sind.
Dr. Friedrich Thiele, vorm. Direktor des Diakonischen Werkes, Kirche von Kurhessen Waldeck
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Was Ehe für die Menschen ist,
sie auch für die Gesellschaft ist:
Verbindung eines Menschenpaars,
die nicht zerspringt wie sprödes Glas,
die Stärke zeigt bis in den Tod
und Leben für uns hält im Lot,
das uns erfüllt und Freude macht,
dafür ist Marriage Week erdacht.
Kurt J. Heinz, vorm. Oberst im Generalstab, Lörzweile
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Gute Ehen noch besser zu machen ist eine große Herausforderung weltweit – auch für Missionare und Christen in nichtwestlichen Ländern.
Horst Engelmann, Missionsleiter Wiedenest
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