Die Initiative "Marriage Week - Die Woche der Ehepaare" hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertschätzung der Ehe zu fördern. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Nürnberger Trägerkreis das Netzwerk deutlich erweitert. Veranstaltungen in Fürth und Stein ergänzen und bereichern das Angebot. Gerne habe ich wieder die Schirmherrschaft für die Veranstaltungswoche im Februar 2011 übernommen. Die positiven Reaktionen gerade auch auf diejenigen der zurückliegenden Angebote, die ein Gespräch im kleinen Kreis ermöglichten, zeigen, dass es sich lohnt, Ehepaare zu stärken, indem wir Ihnen einfach Gutes tun, und zur Ehe zu ermutigen.
Ich bin überzeugt, dass immer noch die Mehrzahl der jungen Menschen in unserem Land eine Ehe anstrebt. In meiner eigenen nun schon 34jährigen Ehe und in familiären Beziehungen habe ich alle wesentlichen sozialen Kompetenzen für meinen Werdegang entwickeln dürfen. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich im Jahr 2000 das "Bündnis für Familien" in Nürnberg initiiert. Ich halte es für sehr wichtig, insbesondere die Beziehungsebene zu stärken. So wie man sich beruflich beständig weiterbilden muss, gilt das auch für(Ehe-)Beziehungen. Vor allem ist die Kommunikation für eine dauerhaft gelingende Partnerschaft maßgebend. Hier kann die Marriage Week viele wertvolle Impulse geben. Insofern stimme ich dem Begründer dieser Aktion, dem Engländer Richard Kane, zu: "Eine glückliche Ehe ist nicht wie das Wetter, an dem wir nichts ändern können.“
Ich freue mich, wenn viele Ehepaare in der Region und solche, die es werden wollen, von den Angeboten der "Woche der Ehepaare“ in ihrer eigenen Beziehung profitieren. Ihr Hermann Imhof Bayerischer Landtagsabgeordneter, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Familie und Arbeit
Etwa jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Das bedeutet aber auch, dass die die Hälfte aller Hochzeiten durchaus erfolgreich ist. Selbstverständlich ist das nicht. Wie jede Beziehung braucht auch eine Ehe, dass man sie pflegt: Aufmerksamkeiten, Rituale, Zeit für- und miteinander und auch eine geistige Tiefe. Ich freue mich daher, wenn die Initiatoren der Marriage Week das Augenmerk auf die Ehe richten, zu ihr ermutigen und die Verheirateten anleiten, die eigene Beziehung zu stärken und zu bejahen. Deshalb habe ich die Schirmherrschaft für die Ehe-Woche in der Kleeblattstadt sehr gerne übernommen.
Das Besondere an diesem Projekt ist die Vielfalt von Angeboten: Veranstaltungen und Produkte, Informationen und Dienstleistungen unterschiedlichster Art kann man da im Rahmen dieser Woche der Ehepaare nutzen. Und alle diese Elemente können dazu beitragen, dass die Institution Ehe in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit findet und in ihrem Wert für unsere Gesellschaft wieder stärker wahrgenommen wird. Darüber hinaus sollen Ehepaare durch die Marriage Week Gutes und Neues für ihre Verbindung erfahren und erleben.
In diesem Sinne rate ich allen Ehepaaren, und solchen die es werden wollen: Nehmen Sie an der Ehe-Woche teil und nehmen Sie sich mehr Zeit als sonst füreinander.
Ihr
Markus Braun
Bürgermeister und Schulreferent
Jeder sehnt sich nach Liebe. Die Liebe sagt: Du und nur du und du für immer. Aber ist das realistisch? Es sieht nicht danach aus, wenn man weiß, daß bald jede zweite Ehe geschieden wird. Oder doch? Immerhin, jede zweite Ehe hält!
Ich gehöre auch zu denen, die es nicht geschafft haben. Schade, sehr schade für uns alle, Vater, Mutter, drei Kinder! Aus Fehlern lernen, heißt für Christen Umkehr, nicht den anderen anklagen, sondern sich selbst verändern. Unmittelbar nach der Trennung 1996 kam die Bekehrung, Gott die Tür aufmachen, an die er schon so lange klopft (Off 3,20), die Quelle der Liebe entdecken und selber lieben lernen. Nichts lohnt sich mehr.
Marriage Week ist eine große Einladung zu diesem Weg. Die Kräfte sind sehr stark, welche die Familie zerstören wollen. Deswegen brauchen wir Know how und praktische Unterstützung, um der Liebe in der Familie dauerhaft Heimat zu geben. Marriage Week bietet dies an. Wie gesagt: Nichts lohnt sich mehr!
Ehe und Familie bilden die Keimzelle unserer Gesellschaft, die Keimzelle auch jeder christlichen Kirche und Gemeinschaft. In der Familie werden die wesentlichen Fundamente für die Werteerziehung gelegt. In der Familie wird das Fundament gelegt für Vertrauen und für den Glauben. Die Familie auszuhöhlen bedeutet, die Gesellschaft ihres Fundamentes zu berauben. Grundkoordinaten des Menschseins sind infrage gestellt und wirken sich entsprechend aus. Die Marriage Week setzt dem ein positives Zeichen entgegen. Ehen werden in dieser Woche auf vielfältige und kreative Weise gestärkt, gefördert und unterstützt. Angesichts der vielen Herausforderungen, denen die Ehe ausgesetzt ist und den unterschiedlichsten Kräften, die an einer Ehe zerren, kann ich diese Förderung der Ehe nur begrüßen. Möge eine neue Bewegung für die Ehe und Familie durch unser Land gehen und damit Hoffnung und Zukunft vermitteln.
Gerhard Proß, Miteinander für Europa
’Strengthening marriage strengthens a nation. Co-operative efforts to strengthen marriage are essential. The Marriage Week is a great example of a cooperative effort to strengthen marriage. And we thank God for it’ "Ehen zu stärken bedeutet eine Nation zu stärken. Kooperative Bemühungen die Ehe zu stärken sind dabei unverzichtbar. Die Marriage Week ist ein großartiges Beispiel einer solchen Zusammenarbeit, und wir danken Gott dafür."
Immer wieder wird herausgestellt, z.B. in Diskussionen über Prioritäten in der Bildungs- und Familienpolitik, welche Bedeutung stabile und verlässliche Bindungen für die gesunde Entwicklung eines Kindes und der gesamten Persönlichkeit haben. Dabei ist erstaunlich wenig im Blick die Bindung, die einem Menschen das Leben schenken: die Beziehung seiner Eltern. Für den einzelnen Menschen wie für die Gesellschaft insgesamt ist es ein Vorteil, ja ein Segen, wenn in einer Ehe Mann und Frau einander versprechen,
"Ehe ist die genialste Erfindung seit es Menschen gibt. Seit den Tagen von Robinson Cruso ist es klar: "Allein sein ist auf Dauer Mist!" Auf Dauer mit einem Menschen zusammen zu sein, der in allem so ist wie ich, wäre nicht viel besser. Wer kann schon ertragen, wenn er sich ständig im Spiegel sieht, wenn er ständig mit seinem eigenen Wesen konfrontiert wird? Der Mensch ist schöpfungsgemäß auf Ergänzung angewiesen. "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei". Wir brauchen die Ergänzung, die Hilfe des anderen. Darum hat der den Menschen erschaffende Gott in seiner Genialität den Menschen in zwei Grundvariationen erschaffen, als Frau und als Mann. Und er hat ihnen die Fähigkeit gegeben, ihrerseits wieder Menschen zu zeugen, zu gebären, hin zum Erwachsen werden zu begleiten: Mädchen und Jungen, Frauen und Männer. Darum ist das Zusammenleben von Frau und Mann in der Ehe nichts für atemlose Kurzfristigkeit, sondern für dauerhafte Langzeitinvestition. Ehe ist die verläßliche Dienstgemeinschaft, wo einer für den anderen da ist und getrost auf seine eigene Selbstverwirklichung verzichten kann, weil der andere für ihn da ist, dem das Wohl des anderen nicht weniger am Herzen liegt als sein eigenes. Diese Ehegemeinschaft zu entdecken als die Vertrauensgemeinschaft für ein Leben braucht Zeit, Geduld, Fürsorge und Liebe. Aber richtig gepflegt entfaltet sie die Nestwärme, die auch Erwachsene brauchen, den Rückzugsraum, der Erholung stiftet, die Oase zum Auftanken, die wichtigste Werkstatt der Zukunft, wo die Zukunft gestaltet wird und die Gegenwart ihren Gehalt gewinnt: Unübertreffbare Gemeinschaft. Sich neu darauf zu besinnen, lohnt. Deshalb freue ich mich über die Marriage Week als Woche der Neuentdeckung wirklich wesentlicher Lebensbezüge! Herzlichen Glückwunsch zur gelingenden, kraftvollen Ehegemeinschaft! Hartmut Steeb, Generalsekretär Deutsche Evangelische Allianz e. V."
Belebend, festlich, besinnlich, romantisch und humorvoll – Marriage Week bietet vielfältige Chancen, sich mit dem eigenen Lebensstil in der Ehe auseinander zu setzen und ihn positiv zu gestalten.
Wir kennen die Bilder:
eine uniformierte Einheit in Reih und Glied bei der Begrüßung eines Staatsgastes - einer sieht aus wie der andere;
eine Ballettformation - durch gleiche Kleidung und einstudierte Bewegungen werden die Tänzer einander zum Verwechseln ähnlich;
eineiige Zwillinge, vom Scheitel bis zur Sohle in gleichen Klamotten - du kannst sie nicht unterscheiden;
ein großer Chor singt in einheitlichem Outfit im Altarraum einer Kirche - harmonische Klänge und harmonisches Äußeres, man gehört zueinander.
Durch solche oder andere Äußerlichkeiten kann man Menschen zueinander in Beziehung setzen. Die äußerliche Einheit erweckt den Eindruck eines guten Miteinanders - oft weit gefehlt. Hinter äußerer Uniformeneinheit kann man sich spinnefeind sein. Zwei Menschen tragen denselben Namen, die Beziehungen sind jedoch nicht selten zerrüttet.
Spannend wird es, wenn die Einheit von zwei Menschen nicht äußerlich-oberflächlich ist, sondern wenn zwei unterschiedliche Menschen, Mann und Frau, in einem lebenslangen Lernprozess eine wachsende und belastbare Vertrauens- und Liebesbeziehung leben, wenn zwei individuelle Menschen gleichzeitig immer mehr zu einer Einheit werden. So hat Gott, der Erfinder der Ehe, sich Ehe gedacht.
Dies ist kein Selbstgänger. Ehe gelingt nicht einfach und wie von selbst. Ehe braucht Investition in vielfältiger Hinsicht. Die „marriage week“ ist eine richtig gute Möglichkeit, zu investieren. Vielfältige Veranstaltungen in dieser Woche können und werden Impulsgeber für tausende von Ehen sein. Es wäre wunderbar, wenn Ehen, egal ob sie noch ganz frisch am Start oder schon in die Jahre gekommen sind, durch diese Woche neue Impulse für ein attraktives und wachsendes Miteinander erhalten.
Im Januar 2010 - Grußwort zur Marriage - Week
Was können Kirchen Familien tun? Zu Recht beschäftigen wir uns mit dieser Frage sowohl in den Gemeinden vor Ort als auch in den Leitungsgremien. Die Initiatoren der ,,Marriage Week" geben dafür einen Impuls, der Nachahmung verdient: Sie nehmen den Valentinstag zum Anlass, Paare einzuladen, sich gegenseitig Aufmerksamkeit zu schenken. Und sie ermutigen Gemeinden, die Familien in diesem Vorhaben zu unterstützen. Denn wenn es den Eltern miteinander gut geht, profitieren die Kinder am meisten davon. Ich freue mich über diese Initiative und unterstütze sie gern. Gleichzeitig hoffe ich, dass freikirchliche Gemeinden die besondere Situation von Alleinstehenden sehen und ihnen mit derselben Kreativität Unterstützung und Freiräume anbieten. So werden Gemeinden zu Lebensräumen, in denen die Generationen miteinander einüben, was Achtung vor dem Leben, Liebe und Solidarität bedeuten. Paulus spricht in dem Brief an die Korinther in den höchsten Tönen von der Liebe, die Gott uns in Jesus entgegen bringt: ,Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen." (1. Korinther 13,13) Weil Liebe nach christlichem Verständnis mehr bedeutet als Verliebtheit und gute Gefühle, setzen wir Christen uns kreativ und innovativ dafür ein, dass Junge und Alte in unseren Gemeinden Liebe leben lernen. Gott segne diese Initiativen.
Wenn es in der öffentlichen Diskussion in unserem Land um das Thema von „Ehe und Familie“ geht, dann geschieht dies häufig unter negativen Vorzeichen. „Die Scheidungsraten sind zu hoch“, „es ist schwierig Familienplanung und Beruf unter einen Hut zu bekommen“, „Kinder stellen ein Armutsrisiko dar“, so ist es oft zu hören. Und in der Tat sind das Probleme, die angegangen werden müssen. Viel zu selten wird allerdings dargestellt, dass sehr viele Ehen auch dauerhaft bestehen bleiben und die Ehepartner glücklich sind; viel zu selten wird hervorgehoben, dass Kinder ein Geschenk und eine Bereicherung für das Zusammenleben in der Familie darstellen. Deshalb ist es wichtig, den negativen Meldungen, die positiven Erfahrungen von Ehe und Familie gegenüber zu stellen; zu zeigen, dass es in unseren Familien viel Gutes gibt, über das zu berichten sich lohnt! In Familien lernen Kinder Sozialverhalten, in Familien werden Werte gelebt und eingeübt, hier wird der Grundstein für das Zusammenleben in der Gesellschaft gelegt. Eine starke Familie ist deshalb der Schlüssel zu einer starken Gesellschaft! Auch den Zugang zum Glauben finden Kinder in der Familie, wenn miteinander gebetet wird und die großen kirchlichen Feste gemeinsam vorbereitet und gefeiert werden. Papst Johannes Paul II. sprach deshalb immer wieder von der Familie als „Hauskirche“, die eine Keimzelle der Kirche darstellt und das Fundament des Glaubens ist. Deshalb freut es mich, dass nun bereits zum zweiten Mal – nach dem erfolgreichen Start vor über 10 Jahren in England – in unserem Land in ökumenischer Zusammenarbeit die „Marriage-Week“ stattfindet, in der Ehepaare rund um den Valentinstag Impulse erhalten, die ihr Miteinander in Ehe und Familie beleben und sie im Glauben stärken. Denn es kommt darauf an, positive Zeichen zu setzen, und diejenigen zu unterstützen, die in großer Treue ihr Eheversprechen leben. Dafür bin ich den Veranstaltern der „Marriage-Week“ dankbar. Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass dieser Einsatz für Ehe und Familie in ökumenischer Verbundenheit geschehen kann. Für die zahlreichen Veranstaltungen in unserm Land wünsche ich Ihnen Gottes Segen und hoffe, dass Sie das große Echo erhalten, das Sie verdienen. Denn durch Ihr Engagement zeigen sie, dass Ehe und Familie auch heute aktuell und mit großem Abstand die beliebteste Form des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft sind.